Altersbedingte Betriebsübergabe

Es heißt, die größte unternehmerische Leistung sei es, ein Unternehmen für die nächste Generation zu erhalten. Das ist sicherlich zutreffend, zumal dem Unternehmer auch gegenüber Mitarbeitern eine gewisse soziale Verantwortung zukommt.

Der entscheidende Fehler bei der Nachfolgeregelung liegt darin, dass diese Entscheidung nicht rechtzeitig getroffen wird.

Viele Unternehmer scheinen das Pensionsalter nicht zu kennen. Sie können sich nicht vom Betrieb trennen und ihn an den Nachfolger übertragen. Die Chance, den Nachfolger optimal auf die Geschäftsleitung vorzubereiten, wird verpasst.

Problematisch ist es darauf zu hoffen, dass heranwachsende Kinder den Betrieb einmal übernehmen.

Spätestens zwischen dem 55. und dem 60. Lebensjahr sollte festgelegt sein, ob eines der Kinder zur Betriebsübernahme bereit ist.

Für die Geschäftsübernahme muss ein konkreter Zeitpunkt festgelegt werden. Erfahrungen zeigen, dass ein Nachfolger spätestens im Alter von 30 bis 35 Jahren ein Unternehmen leiten sollte. Er muss lernen, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen.

Sind die Kinder noch zu jung oder ist die Orientierung der Kinder noch ungewiss, müssen andere praktikable Lösungen gefunden werden. Die Überbrückung der Zwischenphase sollte auch als Dauerlösung geeignet sein.

Sind jüngere Mitarbeiter für die Unternehmensnachfolge geeignet, sollte ihnen diese Perspektive rechtzeitig aufgezeigt werden. Ansonsten wandern selbständig denkende Angestellte zur Konkurrenz ab oder machen ein eigenes Geschäft auf. Ist der Zeitpunkt zur endgültigen Regelung der Nachfolge gekommen, findet sich dann kein unternehmerisch veranlagter Mitarbeiter.

Da sich gerade fähige und bestimmende Unternehmer in der Zusammenarbeit schwer tun, sollten sie sich zum Zeitpunkt der Unternehmensübergabe ganz aus dem Geschäft zurückziehen und eventuell nur noch eine beratende Funktion ausüben.

 

 

 

 

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